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HUNDE SONNENBRILLEN (von Ben's Style / vorher dog-goes - gleiches Modell)

Hundesonnenbrille 100% UVA, UVB UVC Schutz
KIRUNA - sibirian Husky (21Kg)
Brille Grösse Medium


Leider leiden immer mehr Hunde an Augenproblemen, die unter anderem in Verbindung stehen mit Zugluft (Wind), Staub und vor allem der Sonneneinstrahlung.
Vor allem die Kombination Schnee und Sonne oder auch Wasser und Sonne führen vermehrt zu Reizungen, was zu stark tränenden, geröteten und/oder auch chronisch entzündeten Augen führen kann.

Die speziell entworfenen Hundebrillen bieten folgenden Schutz:

  • 100% UVA, UVB und UVC Schutz
  • Schutz vor Staub und Partikel
  • Schutz vor Zugluft
  • Schutz vor Augenverletzungen beim Durchstreifen von Gebüschen und im Dickicht

Homöopathische Augentropfen mit Euphrasia (OMIDIA / WELEDA, erhältlich in Drogerien) bieten zusätzliche Linderung bei leicht geröteten Augen, ersetzen aber nicht den Gang zum Tierarzt bei anhaltenden Problemen.

Hundebrille - 100% UVA, UVB, UVC Schutz
Beaver - Sibirian Husky (28Kg)
in der Angewöhnung, Brille Grösse medium

Tipps / Angewöhnung:

  • eine Hundebrille sollte perfekt passen - bitte nehmen Sie sich die Zeit, die Brille genau anzupassen (ggf. Auswahlsendung, Foto des Hundes zustellen) - bei Unklarheiten kontaktieren Sie uns - wir helfen gerne.
  • Riemen optimal einstellen und bei jedem Anziehen korrekten Sitz überprüfen
  • Angewöhnen an die Brille vorzugsweise in grellem Sonnenlicht - der Hund empfindet das durch die Brille gedämpfte Licht als angenehmer
  • Nicht jeder Hund wird die Brille von Anfang an widerstandslos tolerieren. Trainieren sie mit ihm das Tragen der Brille in kleinen Schritten aufbauend.
  • Nach Anlegen der Brille den Hund belohnen, sofort beschäftigen und Ablenken - sei es mit einem Spielzeug, einem Ball, oder der Lieblingsbeschäftigung des Hundes...
  • Alternativ: Beschäftigung des Hundes durch Kauartikel, Knochen oder ähnliches
  • dem Vierbeienr ausreichend Zeit lassen, sich an die Brille zu gewöhnen

Hundesonnenbrille

Hundesonnenbrille
Brille LARGE und MEDIUM

Hundebrille mit abnhehmbaren Gurtsystem
Abnehmbares Gurtsystem

Rahmen (Policarbonat)

  • Elastischer, bruchfester Kunststoffrahmen (Policarbonat)
  • seitliche Belüftungskammern gegen Beschlagen.
  • Auswechselbare Gläser (ausser Modell XS und S)..
  • Farbe Chrom - je nach Lieferung auch schwarz.


Gläser (Policarbonat)

  • Policarbonat Gläser, splitterfrei
  • 100% UVA-UVB-UVC Schutz.
  • Anti-Beschlag
  • 80% Grautönung
  • Gläser Blauspiegel - bei Schutz vor Sonneneinstrahlung
  • Gläser grau - bei Schutz nur vor Zugluft (beschränkt an Lager)


Gurtsystem:

  • Elastisch, individuell einstellbar, für perfekten & bequemen Halt
  • auswechselbar, einzeln erhältlich
  • Farbe grau - je nach Lieferung auch in schwarz.

Es besteht die Möglichkeit, nach Bedarf versch. Grössen untereinander zu kombinieren: z.Bsp. Brille Grösse Large, Gurtsystem Grösse Medium.


Hundebrille mit 1005 UVA, UVB, UVC Schutz - Grössen

Grössen:
Erhältlich in den Grössen XS, SMALL, MEDIUM und LARGE

Rahmen chrom oder schwarz
Gläser Blauspiegel oder nur grautönung

Grösse   Preis
XS Chihuahua, Rehpinscher...
CHF 44.00
SMALL

Affenpinscher, Jack Russel, Dackel, Papillon, Pekinese, Malteser, Jack Russel Terrier, West Highland Terrier (Westi), Zwergpudel...

CHF 55.00
MEDIUM Airdale Terrier, Beagle, Border Collie, Cocker Spaniel, Dobermann, Greyhound, Windhund, Husky, Schnauzer,
CHF 79.00
LARGE


XLARGE
Malamut, Beauceron, Schäferhund, Eurasier, Golden Retriever, Grönländer, Hovavarth, Irish Setter (M), Labrador, Weimaraner, Wolfspitz...

Bernhardiner, Berner Sennenhund, ChowChow, Leonberger, Neufundländer...
CHF 79.00


CHF 79.00

Bestellung per mail

Husky mit Sonnenbrille Grösse MEDIUM
Cherry mit Hundesonnenbrille 100% UVA, UVB UVC Schutz
Hundebrille bei Sennenhund - Grösse LARGE
Hundebrille dog-goes
Hundebrille für kleine Hunde - Jahinah mit Grösse SMALL

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HUNDESONNENBRILLEN - aus veterinärmedizinischer Sicht

Ein Hund mit einer Sonnenbrille vermag vorerst den Eindruck einer weiteren Vermenschlichung des Hundes erwecken. Man stellt sich die Frage: Gibt es für dieses durchaus modische Zubehör auch medizinische Indikationen, und wenn ja, ist dafür eine Hundesonnebrille überhaupt eine praktikable Lösung?

Eine Sonnenbrille schützt prinzipiell das Auge vor äusseren Einflüssen. Die Gläser filtern aus dem Lichtspektrum schädliche Strahlen heraus und schirmen das Auge gleichzeitig vor Wind und Partikeln in der Luft ab.
Die verschiedenen Spektren des Sonnenlichtes (UV -C,-B,-A / sichtbares Licht, IR) werden von den anatomischen Strukturen des Auges (Linse, Hornhaut und Netzhaut) unterschiedlich stark aufgenommen. Je nach Intensität und Gewebeart entstehen dadurch verschiedene strukturelle Veränderungen auf der Hornhaut, in der Linse oder der Netzhaut.

Neben dem Einfluss des Lichtes können fast alle denkbaren Noxen (Krankheitsursachen) zu Schädigungen des Auges führen. Mechanische Reizung (durch Sand, Staub, und andere Partikel), Allergiewirkung oder auch Austrocknung führen zu Irritationen und im weiteren zu Entzündungen des Auges bzw. seiner dazugehörenden Strukturen.

Insofern schützt die Brille in vielerlei Hinsicht das Auge vor Entzündung, direkter Schädigung und den daraus entstehenden Folgekrankheiten. Das Auge bleibt vor den äusseren Faktoren geschützt bzw. diese können auf das sich hinter den Brillengläsern befindliche Auge nur noch abgeschwächt einwirken.

Vielfach können solche äusseren Einflüsse kompensiert werden. Die Pupillen verengen sich, das Auge wird zusammengekniffen. Vermehrtes Blinzeln benetzt das Auge und hält den Tränenfilm intakt.

Unter bestimmten Umständen und / oder bei ungünstigen Vorbedingungen (zum Beispiel gewissen Rassenprädispositionen) müssen den auf das Auge einwirkenden äusseren Umständen erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Beispielsweise kennt man die vor allem beim Deutschen Schäferhund und Schäferhundemischlingen (genetische Prädisposition) vorkommende Keratitis superficialis chronica (KSC, auch als Schäferhunde-Keratitis oder Überreiter bezeichnet). Dies ist eine Krankheit der Hornhaut, die vermutlich aufgrund eines immunologischen (abwehrbedingenden) Geschehens zustanden kommt. UV-Strahlen können diese Krankheit auslösen bzw. den Fortgang fördern. Diese mit Zellinfiltration, Gefässeinsprossung und Pigmentierung einhergehende Veränderung beginnt meistens am seitlichen Rand der Hornhaut und breitet sich über die ganze Hornhaut des Auges aus. Es handelt sich um eine nicht schmerzhafte Erkrankung, welche aber zu massiven Sehstörungen führen kann. Es ist leider nicht möglich, Keratitis superficialis chronica vollständig zu heilen. Diese Tiere müssen lebenslang mit Medikamenten therapiert werden. In solchen Fällen kann zusätzlich das Tragen einer Sonnebrille empfohlen werden, vor allem wenn diese Hunde vermehrt UV-Strahlung ausgesetzt sind (in grossen Höhen lebend oder zum Beispiel im Schnee arbeitende Hunde).

Keratitis superficialis chronica stellt aus veterinärmedizinischer Sicht die Hauptindiaktion für das Tragen einer Sonnenbrillle beim Hund dar. Bei den nachfolgend beschriebenen Krankheitsbildern kann man sich einen Zusammenhang der Schädigung durch UV-Strahlen und anderen äusseren Faktoren vorstellen. Der Nutzen einer Sonnenbrille sollte dabei von Fall zu Fall entschieden werden.

Als Katarakt bezeichnet man Linsentrübungen. Diese können ebenfalls das Sehvermögen beeinträchtigen. Die Ursachen für dieses Krankheitsbild sind sehr vielfältig: radioaktive Strahlung (bei Strahlentherapie), Kälte, Wärme, Mangelzustände, mikrobielle Toxine, Medikamente, Traumata, meistens liegt jedoch ein genetischer Defekt vor. Sichtbares Licht und UV-Strahlen können Ursachen oder beschleunigende Faktoren sein, in diesem häufig auch multifaktoriellen ablaufenden Geschehen. Da sich die verschiedenen Faktoren gegenseitig addieren oder sogar auch potenzieren, kann man sich vorstellen, dass in umgekehrter Weise eine Minimierung eines Faktors (zum Beispiel durch das Tragen einer Sonnenbrille, mit Reduktion der UV-Einstrahlung) den Fortschritt der Krankheit beeinflussen kann. Ein Katarakt kann aber heutzutage auch mit relativ guten Erfolgschancen operiert werden, falls nicht noch weitere Augenerkrankungen vorliegen.

Der Tränenfilm und das Hornhautepithel bilden eine natürliche Schutzbarriere. Alle Umstände, welche zu einer Beeinträchtigung dieses Schutzwalles führen, ermöglichen es Infektionserregern, sich in tieferen Schichten auszubreiten. Dadurch kann ein Ulcus corneae entstehen. Es handelt sich dabei um eine wuchernde Entzündung der Hornhaut. Diese stellt eigentlich eine Komplikation jeder Hornhautentzündung dar, die dann auftritt, wenn der schädliche Stimulus über eine längere Zeit besteht und dadurch die Schrankenwirkung durchbrechen kann.
Dazu beitragende Faktoren sind: Epithelschädigungen (durch Fremdkörper, primäre Entartung), zuwenig Tränenflüssigkeit (Austrocknung, ungenügende Produktion), lokale gestörte Abwehr (Medikamente, immunbedingt).

Ein dazu passendes Krankheitsbild ist die Keratokonjunktivitis sicca (KCS), welche vor allem beim West Highland White Terrier auftritt. Dieser Krankheit liegt eine verminderte Tränenflüssigkeitsproduktion zu Grunde. Als Ursache dafür wird eine autoimmunbedingte Zerstörung der Tränendrüsen vermutet. Das Ausmass des Krankheitsbilds (zunehmende Verhornung des Hornhautepithels) hängt vom Austrocknungsgrad und der Infektion durch opportunistischen Erreger ab.

Bei den oben aufgeführten Krankheiten, welche beide im Zusammenhang mit einer Austrocknung des Auges stehen, dürfte der Fahrtwind (wie er zum Beispiel in einem Cabrio vorherrscht) nicht günstig wirken.
Der Gedanke, dass man bei einem Hund, der für eine solche Erkrankung des Auges prädisponiert ist, auf der Motorrad- und Autofahrt, Fallschirmsprung(!) etc. eine Brille aufsetzt, ist aus präventiver Sicht betrachtet, nicht zu weit hergeholt. Oberflächliche Entzündungen, ausgelöst durch UV-Strahlung und / oder Austrocknung oder die unter Umständen ebenfalls UV-bedingten Veränderungen der Linse und Hornhaut, stellen Argumente dar, die für das Tragen von Sonnebrillen bei Hunden sprechen.

Weiter könnte man noch aufführen, dass selbst sichtbares Licht unter Umständen zu Schädigungen, wie zum Beispiel Netzhautdegenerationen führen, was prinzipiell wiederum - geschützt durch eine Sonnenbrille - verhindert würde.

Das will nun sicher nicht heissen, dass jeder Hund eine Sonnenschutzbrille benötigt. Aber es belegt, dass sie unter gewissen Voraussetzungen (genetische Prädispositionen, bereits bestehende (Augen-Krankheiten) oder in situationsbezogenen ungünstigen Gegebenheiten, wie zum Beispiel Windzug (Cabrio, Motorrad) und starke Sonneneinstrahlung (Berg- und Skitour, Lawinenhunde- und Flächensuchhunde im Einsatz, Hütehunde) etc. es durchaus angebracht sein kann.

Besprechen sie ihre Situation mit ihrem Tierarzt und schätzen sie mit ihm ab, ob sich für ihren Hund eine Sonnenbrille als sinnvolle Anschaffung erweist.

Rainer Vogt, April 2002
(Cand. Med. Vet.)

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